Ein kleines Mäuschen sprach zum Stern,ich hab dich doch so furchtbar gern,doch leider lebst du nicht in meiner Welt,sondern nachts am Himmelszelt.Was ich auch mache wohin ich auch geh ich sehe dich nicht und das tut weh.

Doch weil ich dich so gerne mag da wünsche ich mir,du kämmst auch bei Tag.Der Stern erblickt das kleines Kind das Haar zerzaust von Sturm und Wind.Die kleinen Augen so voller Tränen,wie sehr muss sich das Kind wohl grämen.

Der Abendstern er schämt sich sehr über seine Selbstsucht,er wusste keinen Ausweg mehr um die Götter anzuflehen.Er wollte das Kind nur einmal sehen.Die Götter hörten sein flehen,und er konnte dann zum Kinde gehen.

Er kam zum Kind und sagte leise?Folge mir und hör gut zu,dann bring ich dich zum Schlafen  ich bin bei dir die ganze Nacht, und halt bei dir am Bette wache,und vertreibe dir bis zum Morgen alle deine Sorgen.Du musst jetzt nicht mehr um mich weinen,ich werde immer für dich scheinen

Sorgen frei wirst du erwachen und mit frohen Herzen lachen,ich bin zwar stehts in weiter Ferne denn ich bin der Abendstern.Das Kind sieht hoch und ist zufrieden und lässt sich ein letztes mal von Sternlein in den Schlafe wiegen. G.B.

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